FörderungenDie Firma Roll-tech informiert über verschiedene Fördermöglichkeiten
Stand: 15.10.2026
Der Bund sowie verschiedene Städte und Gemeinden fördern unabhängig voneinander den Kauf von (elektrischen) Lastenrädern für den Personen- oder Warentransport. Das Land NRW bietet derzeit keine Lastenrad-Förderung mehr an. Wer berechtigt ist, solch eine Förderung zu erhalten, variiert pro Förderprogramm und ist in den nachfolgenden Förderrichtlinien aufgeführt.
Gerne beraten wir Sie rund um das Thema Lastenradförderung und erstellen das für den Antrag benötigte Angebot für Sie.
Vereinbaren Sie unter der Rufnummer ✆ 02801 / 98 39 30 einen Termin oder nutzen Sie unser Kontaktformular.
Die Firma Roll-tech Reineke übernimmt keine Verantwortung für Vollständigkeit oder Abweichung.
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Lastenradförderung des Bundes
Förderung: 25 Prozent der Anschaffungsausgaben, höchstens 3.500 € pro E-Lastenfahrrad bzw. E-Lastenanhänger (nur mit E-Antrieb). Das Fahrzeug muss fabrikneu sein, eine fest verbundene Transportmöglichkeit haben und ein zulässiges Gesamtgewicht von mindestens 170 kg aufweisen. Leasing und Mietkauf sind ausgeschlossen.
Von wem: Bund, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Dauer: Anträge sind seit dem 01.10.2024 möglich; laut Förderdatenbank des Bundes gilt die Richtlinie bis zum 30.06.2027. Der Antrag muss vor der Bestellung gestellt werden. Nach der Bewilligung ist das Fahrzeug innerhalb von zwölf Monaten anzuschaffen und mindestens drei Jahre zu betreiben.
Antragsberechtigt sind:
- private Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform (auch Genossenschaften, Freiberufler und Selbstständige)
- Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (z. B. Hochschulen)
Nicht antragsberechtigt sind Privatpersonen, Kommunen und ihre Einrichtungen sowie Vereine und Verbände.
Quelle: https://www.bafa.de
Kommunale Förderungen von Lastenfahrräder
Die kommunalen Förderungen sind nicht besonders geregelt, für alle frei zugänglich mit Wohnsitz im entsprechenden Verwaltungsbereich. Der Antrag wird meist über die städtische Verwaltung unbürokratisch erledigt. Ein Angebot des passenden Lastenfahrrades wird grundsätzlich benötigt. Die Anträge müssen in der Regel vor dem Kauf gestellt werden, und die Fördertöpfe sind begrenzt – bitte erfragen Sie den aktuellen Stand vorab bei der jeweiligen Stadt. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl des richtigen Lastenfahrrades. Alle nahliegenden Förderprogramme haben wir für Sie hier aufgelistet, weitere finden Sie unter https://cargobike.jetzt.
Borken
Förderung: 30 % der Anschaffungskosten, höchstens 750 € je Lastenrad (mit oder ohne E-Antrieb), höchstens 100 € je Lastenanhänger
Von wem: Stadt Borken
Dauer: Ratsbeschluss vom 26.08.2020, ohne Enddatum; Vergabe nach Antragseingang, solange Haushaltsmittel vorhanden sind (Stand der Mittel bitte bei der Stadt erfragen)
Voraussetzungen: Volljährige Privatperson mit Hauptwohnsitz in Borken; Kauf bei Händlern im Kreis Borken (Ausnahmen nur nach Einzelfallprüfung der Stadt, keine Online-Käufe); Antrag mit Rechnung und Zahlungsnachweis nach dem Kauf; mindestens 60 Monate private Nutzung
Goch
Förderung: 20 % des Kaufpreises, höchstens 500 € je Lastenrad (mit und ohne E-Antrieb); Anhänger und Zubehör werden nicht gefördert
Von wem: Stadt Goch
Dauer: Richtlinie seit 01.04.2023 ohne Enddatum; Antragstellung für 2026 laut Stadt online möglich, Auszahlung nur solange Haushaltsmittel vorhanden sind
Voraussetzungen: Volljährige Privatperson mit Erstwohnsitz in Goch, ein Antrag je Haushalt; fabrikneues Lastenrad mit zulässigem Gesamtgewicht von mindestens 175 kg; Antrag vor dem Kauf mit verbindlichem Fachhändler-Angebot, Kauf erst nach Bewilligung
Haltern am See
Förderung: Klimafonds: bis 500 € bzw. 50 % des Kaufpreises für Lastenräder, bis 100 € bzw. 50 % für Lastenanhänger
Von wem: Stadt Haltern am See
Dauer: Der Antragszeitraum 2026 ist am 30.09.2026 abgelaufen, neue Anträge sind derzeit nicht möglich; ob und wann 2027 wieder Anträge gestellt werden können, ist noch nicht bekannt
Voraussetzungen: Wohnsitz in Haltern am See; Antrag online vor dem Kauf; fabrikneu und serienmäßig, Lastenrad mit mindestens 120 kg Nutzlast und fest verbundener Transportmöglichkeit, Anhänger mit mindestens 40 kg Zuladung; kein Leasing oder Miete
Kevelaer
Förderung: Laut Richtlinie der Stadt 30 % der Kosten, höchstens 500 € für E-Lastenräder, 300 € für Lastenräder ohne E-Antrieb und 100 € für Lastenanhänger
Von wem: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Dauer: Richtlinie vom 21.01.2022 „bis auf Widerruf“; ein aktueller Stand der Fördermittel ist nicht veröffentlicht. Bitte vor dem Antrag bei der Stadt Kevelaer erfragen (Mobilitätsmanagement, Tel. 02832 122-406)
Voraussetzungen: Erstwohnsitz bzw. Firmensitz in Kevelaer; Antrag vor dem Kauf, Kauf erst nach Bescheid; Zuladung mindestens 45 kg (Anhänger mindestens 40 kg)
Rheurdt
Förderung: 25 % der Kosten, höchstens 500 € für fabrikneue und 250 € für gebrauchte Lastenräder (mit und ohne E-Antrieb)
Von wem: Gemeinde Rheurdt
Dauer: Förderrichtlinie Klimaschutz seit 23.06.2025, keine Befristung; Förderung nach Antragseingang, soweit Haushaltsmittel vorhanden sind
Voraussetzungen: Antrag auf dem Vordruck der Gemeinde vor dem Kauf, Kauf erst nach schriftlicher Fördernummer; Zuladung mindestens 40 kg; ein Rad je Wohneinheit; antragsberechtigt sind laut Richtlinie private Eigentümer (Mieter bitte bei der Gemeinde erfragen)
Straelen
Förderung: 30 % der Anschaffungskosten: höchstens 500 € für Lastenpedelecs (mit E-Antrieb), 300 € für Lastenräder ohne E-Antrieb und 100 € für Lasten- und Kinderanhänger
Von wem: Stadt Straelen
Dauer: Unbefristet; Jahresbudget 5.000 €, Vergabe nach Antragseingang (ob 2026 noch Mittel frei sind, bitte bei der Stadt erfragen)
Voraussetzungen: Nur Privatpersonen mit Erstwohnsitz in Straelen; Antrag vor Abschluss des Kaufvertrags, Kauf erst nach Bewilligung; fabrikneu, Zuladung mindestens 45 kg; ein Lastenrad je Haushalt